Die Kommunikationswissenschaftlerin Christina Ickert weiß warum!

(…) Egal welche Gründe es für den Einzelnen gibt – sei es ‚Ausgleich zum Alltag‘, ‚Zeit der Entspannung‘, ‚Gesundheitsbewusstsein‘, ‚Erfahren der eigenen und fremden Kultur‘ oder ‚Sinnesbewusstsein‘. Alle diese Motive werden zweitrangig, wenn der Kochabend nicht alleine verlebt wird. Das gemeinschaftliche Erlebnis verbindet alle persönlichen Motivationen der Köche zu einem größeren Ganzen.

Kochen, sowie die damit einhergehende Kommunikation und die sozialen Motive sind für die Köche ein Weg, der sie zur Gemeinschaft führt. Man kocht nicht mit dem Telefon in der Hand, dem Laptop auf dem Küchentisch oder mit dem eingeschalteten Fernseher. Anonymität hat in der Küche keinen Raum. (…)

Es geht beim Kochen immer auch um das Interesse an den anderen, das Kennenlernen und den kommunikativen Austausch. Das Kochen und die erlebte Gemeinschaft lassen die Köche von ‚Lebensqualität‘, ‚Leidenschaft‘ und ‚Lebensfreude‘ sprechen.

Mit freundlicher Genehmigung von Christina Ickert (Kommunikationswissenschaftlerin M.A.). Auszüge aus ihrer Magisterarbeit „Zusammen is(s)t man weniger allein. Soziale Motive für Einladungen zum gemeinsamen Kochen.

Kontakt: christina.ickert@gmx.de

2018-07-19T21:45:59+00:00By |Categories: Hauptseite, Marien Eck|Tags: , , |