Endlich habe ich einmal direkt von der Wettervorhersage profitiert. Unsere Köchin Brigitte hat Ihren Garten vor dem kommenden Frost noch einmal abgeerntet. Für Sie war es zu viel auf einmal, und da hat sie mir etwas mitgebracht.

Diesmal war es schwarzer toskanischer Kohl – Cavalo Nero. Der soll nach Brigitte bis zu 150 cm hoch werden, weshalb er auch Palmkohl genannt wird. Bei Wikipedia sind es 300 cm, vielleicht treibt er ja in südlicheren Gefilden höhere Blüten.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl anschwitzen. Die Blätter des Kohls in feine Streifen schneiden und zu den Zwiebeln geben. Den Strunk habe ich aus den Blättern nicht herausgeschnitten. Ein bisschen Wasser in den Topf und nach ca. 20 – 30 Minuten habe wir noch ein paar Spritzer sehr sehr frisches Olivenöl dazugegeben.

Geschmacklich ist er recht mild und hatte eine angenehm bittere Note. Blätter und Strunk ergaben auch eine schöne Mixtur von saftig und knackig.

Brigitte meinte es gut und hatte noch einen Bund Bronzefenchel dazugelegt. Den hatte ich jedoch als Dill identifiziert und ihn erst mal nicht verarbeitet.